Dirigenten & Solisten

Annika Treutler | Klavier

Annika Treutler

© Neda Navae

Die 1990 geborene Annika Treutler „darf als interessanteste deutsche Pianistin unter 30 gelten.“ (rbb) Die Presse lobt sie als „überlegene Virtuosin“ und „intelligente und einfühlsame Pianistin mit gestalterischer Fantasie“ (Die Rheinpfalz, Ludwigshafen).
Im Frühjahr 2018 erschien bei Hänssler Classic ihre neue CD mit Solowerken von Johannes Brahms, im Januar 2019 folgt die Veröffentlichung seiner Cellosonaten mit Julia Hagen. Zuvor veröffentlichte sie eine CD mit Mendelssohn Klavierwerken bei Syquali/Harmonia Mundi. Ihre Debüt-CD mit Robert Schumanns Fantasiestücken und Fantasie C-Dur erschien 2013 bei GENUIN.
Nach ihrem Debüt mit dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin im Großen Saal der Berliner Philharmonie mit Schumanns Klavierkonzert 2010 folgten Auftritte mit Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestre Symphonique de Montréal, dem Radio Sinfonieorchester Prag in der Münchener Philharmonie, der Kammerakademie Potsdam, der Polnischen Kammerphilharmonie u.v.m..
Seit Oktober 2018 unterrichtet sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.

Simon Rössler | Dirigent

© Simon Rössler

Simon Rössler studierte Schlagzeug, Klavier und Orchesterleitung in Stuttgart und Berlin. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Preisträger bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. „Concours de Timbales“ in Paris (1.Preis), deutscher Entscheid zum Grand Prix de l’Eurovision, „Internationalen Musikwettbewerb“ in Klingenthal. Durch Auftritte in Rundfunk und Fernsehen, wie der Sendung „Musik-Debut“, dem Sonntagskonzert des ZDF, sowie der Musiksendung „Viva Musica“ des SWR wurde er einem breiteren Publikum bekannt. Als Dirigent leitete er namhafte Orchester wie die Stuttgarter Philharmoniker, das Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim, das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, das Sinfonie Orchester Berlin und das Orchester der Musikhochschule Trossingen, mit denen er Mozarts „Figaro“ aufführte. Sein Operndebut gab er 2014 in der Schweiz mit Verdis „Rigoletto“. Bei den Opernfestspielen Heidenheim dirigierte er die Stuttgarter Philharmoniker 2015 bei der Opernproduktion von Verdis „Macbeth“ und 2016 bei Puccinis „La Bohème“.
An der Komischen Oper Berlin gab er 2016 sein Debut mit Mozarts „Zauberflöte“ in der prämierten Inszenierung von Barrie Kosky.
Während der Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden war er 2017 als Dirigent verantwortlich für eine Produktion von „Carmen“. In Kooperation mit dem Gefängnistheater „AufBruch“ leitete er im Rahmen des Education-Programms der Berliner Philharmoniker eine besondere Produktion von Beethovens „Fidelio“. Seit 2019 ist er „Assistant Conductor“ beim Orchestre de Paris und arbeitet dort mit Daniel Harding und assistiert zudem Paavo Järvi und Alan Gilbert.
Sein erstes Konzert mit dem Berliner Sibelius Orchester leitete Simon Rössler am 22. November 2015 im Funkhaus Berlin. Überragende Erfolge waren das Konzert am 27. Februar 2018 im ausverkauften Konzerthaus Berlin und das Jubiläumskonzert des Orchesters am 8. März 2020 in der vollbesetzten Berliner Philharmonie mit Gustav Mahlers 2. Sinfonie.

Das Orchester freut sich nun darauf, auch in den kommenden Projekten mit Simon Rössler zusammenzuarbeiten.