Dirigenten & Solisten

Simon Rössler | Dirigent

© Simon Rössler

Simon Rössler studierte Schlagzeug, Klavier und Orchesterleitung in Stuttgart und Berlin. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Preisträger bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. „Concours de Timbales“ in Paris (1.Preis), deutscher Entscheid zum Grand Prix de l’Eurovision, „Internationalen Musikwettbewerb“ in Klingenthal. Durch Auftritte in Rundfunk und Fernsehen, wie der Sendung „Musik-Debut“, dem Sonntagskonzert des ZDF, sowie der Musiksendung „Viva Musica“ des SWR wurde er einem breiteren Publikum bekannt. Als Dirigent leitete er namhafte Orchester wie die Stuttgarter Philharmoniker, das Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim, das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, das Sinfonie Orchester Berlin und das Orchester der Musikhochschule Trossingen, mit denen er Mozarts „Figaro“ aufführte. Sein Operndebut gab er 2014 in der Schweiz mit Verdis „Rigoletto“. Bei den Opernfestspielen Heidenheim dirigierte er die Stuttgarter Philharmoniker 2015 bei der Opernproduktion von Verdis „Macbeth“ und 2016 bei Puccinis „La Bohème“.
An der Komischen Oper Berlin gab er 2016 sein Debut mit Mozarts „Zauberflöte“ in der prämierten Inszenierung von Barrie Kosky.
Während der Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden war er 2017 als Dirigent verantwortlich für eine Produktion von „Carmen“.

Sein erstes Konzert mit dem Berliner Sibelius Orchester leitete Simon Rössler am 22. November 2015 im Funkhaus Berlin. Ein überragender Erfolg war das Konzert am 27. Februar 2018 im ausverkauften Konzerthaus Berlin. Das Orchester freut sich nun darauf, auch in den kommenden zwei Jahren mit Simon Rössler zusammenzuarbeiten.

 

Hornquartett der Berliner Philharmoniker | David Cooper, Paolo Mendes,
Andrej Žust, Fergus McWilliam

Der in Michigan geborene David Cooper entstammt einer Familie, die bereits mehrere Profihornisten hervorgebracht hat. Er studierte am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia und ist seit 2013 Solo-Hornist des Dallas Symphony Orchestra. Als Gast ist er mit vielen weiteren namhaften Orchestern vor allem in den USA aufgetreten. David Cooper widmet sich regelmäßig der Kammermusik und ist musikalischer Leiter des Avant Chamber Ballet in Dallas.

Der in Hamburg geborene Paolo Mendes wurde von Michael Höltzel ausgebildet. 2000 kam Mendes als Schüler zu dem Hornisten, später studierte er bei ihm zunächst als Jungstudent, dann als Vollstudent an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und schloss dort 2010 sein Studium mit dem Diplom ab. Noch während seines Studiums war er Preisträger renommierter Wettbewerbe, so gewann er u.a. mehrfach erste Preise beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« und den zweiten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München 2010. Außerdem ist Paolo Mendes seit 2008 Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der der Studienstiftung des Deutschen Volkes, zudem war er 2009 Träger des Gerd Bucerius-Stipendiums der Deutschen Stiftung Musikleben. Orchestererfahrung erwarb sich Paolo Mendes in verschiedenen namhaften Jugendorchestern, außerdem als Aushilfe als Solohornist im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und bei den Berliner Philharmonikern. Von 2010 bis 2016 war er Erster Solohornist im Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, ehe er im September 2016 zu den Berliner Philharmonikern wechselte. Neben seiner Orchestertätigkeit tritt Paolo Mendes seit 2004 auch solistisch auf, unter anderem mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Hamburger Symphonikern, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Münchner Kammerorchester und der Norddeutschen Philharmonie Rostock.

Andrej Žust bekam seinen ersten Hornunterricht bei Janez Polanc in seiner Heimatstadt Logatec. Später wechselte er zu Boštjan Lipovšek an die Akademie für Musik und Ballett Ljubljana. Künstlerische Impulse erhielt der junge Hornist von renommierten Musikern wie Hermann Baumann, Frøydis Ree Wekre, Viktor Malisch und Radovan Vlatkovič. Schon während seiner Ausbildung errang er bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben als Solist und Kammermusiker Erste Preise. Im Mai 2004 wurde er als Solo-Hornist in das Orchester der Slowenischen Philharmonie in Ljubljana aufgenommen. Darüber hinaus war Andrej Žust Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und des Pacific Music Festival Orchestra. Als aktiver Kammermusiker gehört er dem Ariart Bläserquintett, den Solisten des Kammerorchesters Ljubljana und dem Trio Triumvirat an. Von Februar 2009 bis Januar 2011 Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, gehört Andrej Žust seit Beginn der Saison 2011/2012 zur Horngruppe des Orchesters.

Als Knabe besuchte Fergus McWilliam mit der Mutter sein erstes Symphoniekonzert beim Edinurgh Festival und war so von den Hörnern begeistert, dass er auf der Stelle entschied, selbst Hornist zu werden. Das Geld für sein erstes Instrument und die ersten Unterrichtsstunden erwarb er sich durch Zeitungsaustragen. Er studierte in Kanada bei John Simonelli, Fred Rizner und Eugene Rittich, in Amsterdam bei Adriaan van Woudenberg und in Stockholm bei Wilhelm Lanzky-Otto. Bereits mit 15 Jahren debütierte er als Solist mit dem Toronto Symphony Orchestra unter Leitung von Seiji Ozawa. Von 1975 bis 1979 war Fergus McWilliam Solohornist des Orchestra London und spielte in mehreren anderen kanadischen Orchestern und Kammermusikensembles. 1979 wurde er Mitglied des Detroit Symphony Orchestra und 1982 des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. 1985 kam er zu den Berliner Philharmonikern. Mit Kollegen gründete er 1988 das Philharmonische Bläserquintett Berlin, außerdem gehört er zu dem Ensemble »Bläser der Berliner Philharmoniker«. Fergus McWilliam unterrichtet an mehreren namhaften internationalen Musikschulen, auch an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker und ist Autor des renommierten pädagogischen Buches Blow Your OWN Horn. Der waschechte schottische Highlander, der immer wieder gerne zu seinen heimatlichen Wurzeln am Loch Ness zurückkehrt, hat auch vielen Kollegen schottischen Malt Whisky nahegebracht.